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Besenreiser nach Verödung schlimmer – Was nun?

Haben Sie nach einer Verödungsbehandlung festgestellt, dass Ihre Besenreiser schlimmer aussehen als zuvor?
Dies kann zunächst beunruhigend sein, besonders wenn man auf schnelle und sichtbare Verbesserungen gehofft hatte.

Nach der Behandlung kann es normal sein, dass die Beine zunächst schlimmer aussehen, da die Besenreiser sich noch abbauen müssen und blaue Flecken entstehen können.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Gründe für das vorübergehende schlechtere Aussehen nach einer Verödung, die verschiedenen Verfahren und was Sie zur Nachsorge tun können, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Verfahren der Venenverödung erklärt

Die Venenverödung, auch Sklerosierung genannt, ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung von Krampfadern und Besenreisern. Dabei wird ein Verödungsmittel direkt in die betroffenen Venen injiziert, was zu einer Entzündung der Venenwand führt. Dieser Prozess bewirkt, dass die Vene schrumpft und schliesslich in einen Bindegewebsstrang umgewandelt wird.

Das Ziel der Verödung ist es, den Blutfluss in den behandelten Venen zu stoppen, sodass diese nicht mehr sichtbar sind. Bei kleineren Venen wie Besenreisern kann dieses Verfahren besonders effektiv sein. Die Behandlung wird meist ambulant durchgeführt und erfordert keine Narkose.

Während der Behandlung wird das Verödungsmittel mit einer feinen Nadel in die Vene injiziert. Direkt nach der Injektion wird oft ein Druckverband oder Kompressionsstrumpf angelegt, um die behandelte Vene zu komprimieren und die Wirkung des Verödungsmittels zu unterstützen.

Praktische Durchführung der Verödung

Die praktische Durchführung der Verödung beginnt mit der sorgfältigen Desinfektion der Einstichstelle. Anschliessend wird das Verödungsmittel mit einer sehr feinen Nadel in die betroffene Vene injiziert. Dieser Vorgang erfordert präzise Kenntnisse der Venenanatomie und sollte nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden.

Nach der Injektion des Verödungsmittels wird die Stelle oft manuell komprimiert oder es werden Kompressionsstrümpfe angelegt. Diese Massnahmen helfen, den Blutfluss in der behandelten Vene zu reduzieren und die Effektivität der Verödung zu erhöhen.

Einsatz der Schaum-Methode bei der Verödung

Bei der Schaum-Methode wird das Verödungsmittel mit Luft zu einem feinblasigen Schaum vermischt, bevor es injiziert wird. Diese Methode verbessert den Kontakt des Mittels mit der Venenwand und ist besonders wirksam bei grösseren Krampfadern.

Der Schaum verdrängt das Blut in der Vene und ermöglicht es dem Verödungsmittel, effektiver zu wirken. Diese Technik wird oft unter Ultraschallkontrolle durchgeführt, um die genaue Verteilung des Schaums in der Vene zu überwachen.

Zugelassene Wirkstoffe für die Verödung

In Deutschland ist Polidocanol der einzige zugelassene Wirkstoff für die Verödung von Krampfadern. Dieses Medikament ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich und kann sowohl in flüssiger Form als auch als Schaum verwendet werden.

Polidocanol wirkt durch die Reizung der Veneninnenwand, was zu einer Entzündung und anschliessenden Schrumpfung der Vene führt. Die Verwendung von Polidocanol ist weit verbreitet, da es effektiv und sicher für die Behandlung von Krampfadern und Besenreisern ist.

Ergebnisse der Verödungsbehandlung

Die Verödungsbehandlung kann bei vielen Patienten zu einer deutlichen Verbesserung des Erscheinungsbildes von Krampfadern und Besenreisern führen. Durch die Injektion eines Verödungsmittels schrumpfen die behandelten Venen und werden im Laufe der Zeit weniger sichtbar oder verschwinden ganz.

Das Ziel der Behandlung ist es, die Venen so zu verändern, dass sie kein Blut mehr führen können. Dies wird erreicht, indem die Innenwände der Venen entzündet und dann in Bindegewebe umgewandelt werden, was den Blutfluss unterbindet.

Obwohl viele Patienten positive Ergebnisse erleben, gibt es keine Garantie, dass alle sichtbaren Venen vollständig verschwinden. Die Wirksamkeit der Behandlung kann je nach individuellem Fall variieren.

Aussehen der Beine nach der Behandlung

Nach der Verödungsbehandlung können die Beine zunächst durch Blutergüsse und Schwellungen schlechter aussehen als vorher. Dies ist jedoch normal und ein Teil des Heilungsprozesses.

Mit der Zeit verbessert sich das Aussehen der Beine deutlich. Nach etwa sechs bis acht Wochen sind in vielen Fällen die Behandlungserfolge sichtbar, wobei die Haut glatter und die Venen weniger auffällig sind.

Notwendigkeit von Mehrfachbehandlungen

In einigen Fällen reicht eine einzige Verödungssitzung nicht aus, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Besonders bei ausgeprägten Krampfadern oder einer grossen Anzahl von Besenreisern können mehrere Behandlungen notwendig sein.

Die Anzahl der benötigten Sitzungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Grösse und der Zustand der zu behandelnden Venen sowie die individuelle Reaktion des Körpers auf die Therapie.

Nebenwirkungen der Verödungsbehandlung

Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Verödungsbehandlung gehören leichte Schmerzen und Blutergüsse an den Einstichstellen. In seltenen Fällen können auch allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel auftreten.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Hautverfärbungen und kleine Verhärtungen entlang der behandelten Venen. Diese Symptome bessern sich jedoch in der Regel innerhalb einiger Wochen.

Nachsorge nach einer Verödungsbehandlung

Eine sorgfältige Nachsorge ist entscheidend, um den Heilungsprozess nach einer Verödungsbehandlung optimal zu unterstützen. Es ist wichtig, die behandelten Bereiche regelmässig zu überwachen und auf Anzeichen von Komplikationen wie starke Schmerzen oder anhaltende Schwellungen zu achten. Bei ungewöhnlichen Symptomen sollte sofort der behandelnde Arzt kontaktiert werden.

Um den Heilungsprozess zu fördern, ist es empfehlenswert, leichte körperliche Aktivitäten wie Spaziergänge durchzuführen. Dies hilft, den Blutfluss zu verbessern und das Risiko von Thrombosen zu minimieren. Zudem ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge, welches die verödeten Venen unterstützt und das Risiko von Schwellungen sowie Blutergüssen reduziert.

Kompressionsstrümpfe spielen sowohl vor als auch nach der Verödung eine zentrale Rolle. Sie üben einen gezielten Druck auf die Beine aus, der von aussen hilft, den Blutfluss in den Venen zu verbessern und die Symptome von Venenerkrankungen zu lindern. Nach der Behandlung unterstützen sie den Heilungsprozess, indem sie Schwellungen reduzieren und das Risiko von Komplikationen minimieren.

Optimaler Zeitpunkt für die Verödung

Der optimale Zeitpunkt für eine Verödung von Besenreisern ist meist zwischen Oktober und Mai. In diesen Monaten können die behandelten Stellen besser heilen, da die Sonneneinstrahlung geringer ist und das Tragen von Kompressionsstrümpfen angenehmer ist.

Es wird empfohlen, die Verödung frühzeitig im Herbst zu beginnen, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse bis zur Bikini- und Badehosensaison im Sommer sichtbar werden. Geduld ist jedoch erforderlich, da die endgültigen Ergebnisse oft erst nach einigen Monaten erkennbar sind.

Behandelbare Venenarten

Bei der Verödung können unterschiedliche Arten von Venen behandelt werden. Besonders geeignet sind die kleinen, oberflächlich gelegenen Krampfadern, die als Besenreiser bekannt sind. Diese lassen sich hervorragend mittels Flüssig-Sklerosierung behandeln.

Auch mittelgrosse Krampfadern können effektiv verödet werden, insbesondere durch die Schaumsklerosierung. Diese Methode verbessert den Kontakt des Verödungsmittels mit der Venenwand und kann langanhaltende Ergebnisse erzielen. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen die geeignete Methode für Ihre spezifische Situation empfehlen.

Gefahren bei der Verödung von Venen

Die Verödung von Venen ist eine gängige Methode zur Behandlung von Krampfadern und Besenreisern, birgt jedoch auch Risiken. Besonders die Entwicklung einer tiefen Beinvenenthrombose stellt ein seltenes, aber ernstes Risiko dar. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt unter 1 Prozent.

Andere mögliche Komplikationen nach einer Verödung umfassen Entzündungen im Bereich der behandelten Vene sowie die Bildung oberflächlicher Gerinnsel. Diese können zu bläulichen Knötchen führen, die manchmal geöffnet und ausgedrückt werden müssen, um langfristige Pigmentierungen zu vermeiden. Die Risiken erhöhen sich bei der Verwendung von hochkonzentrierter Kochsalzlösung.

Ein weiteres häufiges Problem nach einer Verödung ist die Hyperpigmentierung, bei der bräunliche Flecken entlang der ehemaligen Vene entstehen können. Diese Komplikation tritt in etwa 15% der Fälle auf und kann durch Sonneneinstrahlung verstärkt werden. Daher wird empfohlen, die Verödungstherapie nicht unmittelbar vor einem Sonnenurlaub durchführen zu lassen.

Kontraindikationen der Verödung

Es gibt bestimmte Situationen, in denen eine Verödung nicht durchgeführt werden sollte. Zu den absoluten Kontraindikationen zählen unter anderem eine bekannte Allergie auf das Sklerosierungsmittel, schwere Systemerkrankungen, akute Venenthrombosen und lokale oder schwere Infektionen.

Weitere Fälle, in denen von einer Verödung abgeraten wird, sind Immobilität, Bettlägerigkeit, fortgeschrittene arterielle Verschlusskrankheit sowie eine Hyperthyreose bei jodhaltigen Sklerosierungsmitteln. Auch während der Schwangerschaft, besonders im ersten Drittel und nach der 36. Woche, sollte keine Verödung stattfinden.

Risiken der Mikro-Sklerotherapie

Die Mikro-Sklerotherapie ist generell eine sichere Behandlungsoption, jedoch nicht frei von Risiken. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen kleine Hautblutungen, Blutergüsse und vorübergehende Verfärbungen. Ein kurzer Injektionsschmerz bei der Behandlung ist normal.

Obwohl selten, können systemische Allergien oder Kreislaufreaktionen auftreten. Es ist wichtig, dass der behandelnde Arzt über alle möglichen Risiken aufklärt und bereit ist, auf Komplikationen zu reagieren. Bei erneuten Besenreisern im behandelten Bereich kann eine weitere Verödung erforderlich sein.

Kostenüberblick für Besenreiser-Behandlungen

Die Kosten für die Entfernung von Besenreisern können stark variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren. Zu den Hauptfaktoren gehören:

  • die Grösse und Anzahl der zu behandelnden Äderchen
  • die gewählte Behandlungsmethode (z.B. Sklerotherapie oder Lasertherapie)
  • die Dauer der Behandlung

Es ist wichtig, dass Sie sich vor der Entscheidung für eine Behandlung ausführlich beraten lassen. Nur so können Sie eine realistische Einschätzung der Kosten erhalten. Bedenken Sie auch, dass zusätzliche Leistungen wie Voruntersuchungen oder Nachsorge separat berechnet werden können.

Entdecken Sie unsere schmerzfreie Behandlung für Ihre Besenreiser

Bei VENENCLINIC verstehen wir, dass die Behandlung von Besenreisern eine sensible Angelegenheit ist. Deshalb bieten wir eine minimal-invasive Lasertherapie an, die nicht nur effektiv, sondern auch schmerzfrei ist. Diese Methode nutzt fortschrittliche Laser, um die betroffenen Venen präzise zu behandeln, ohne das umliegende Gewebe zu beschädigen.

Die Vorteile unserer Laserbehandlung für Besenreiser umfassen:

  • Schnelle und schmerzfreie Behandlung: Die meisten Patienten berichten von minimalen Unannehmlichkeiten.
  • Keine Ausfallzeiten: Sie können Ihre täglichen Aktivitäten sofort nach der Behandlung fortsetzen.
  • Ästhetisch ansprechende Ergebnisse: Die Behandlung hinterlässt keine Narben und verbessert das Erscheinungsbild Ihrer Haut dauerhaft.

Wir laden Sie ein, mehr über unsere Behandlungsmethoden zu erfahren und einen Beratungstermin auf unserer Webseite https://www.VENENCLINIC.ch zu vereinbaren.

Frequently Asked Questions

Wann gehen Besenreiser weg nach Verödung?

Die behandelten Venen schrumpfen durch die Injektion eines Verödungsmittels und werden im Laufe der Zeit weniger sichtbar oder verschwinden ganz. Nach etwa sechs bis acht Wochen sind in vielen Fällen die Behandlungserfolge sichtbar.

Können Besenreiser schlimmer werden?

Ja, es kann vorkommen, dass die Beine nach einer Verödungsbehandlung zunächst durch Blutergüsse und Schwellungen schlechter aussehen als vorher. Dies ist jedoch normal und ein Teil des Heilungsprozesses.

Wann sieht man das Ergebnis nach Besenreiserverödung?

Die Ergebnisse der Verödungsbehandlung sind oft nach sechs bis acht Wochen sichtbar, wobei die Haut glatter wird und die Venen weniger auffällig sind.

Wie lange Strümpfe nach Besenreiser Verödung?

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge und unterstützt den Heilungsprozess nach der Verödung. Es wird empfohlen, Kompressionsstrümpfe sowohl vor als auch nach der Behandlung zu tragen, um Schwellungen zu reduzieren und das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Die genaue Dauer, wie lange die Strümpfe getragen werden sollten, wird typischerweise vom behandelnden Arzt festgelegt.

Sie möchten mehr über eine Behandlung erfahren? Gerne sind wir jederzeit für Sie da!

Wir verstehen, dass eine ästhetische Behandlung wohl überlegt sein will. Gerne nehmen wir uns deshalb die Zeit, um Ihnen im Rahmen einer unverbindlichen Erstkonsultation alle Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Beratungstermin in einer unserer VENENCLINICs.

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