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Dr. Linde arbeitet seit über 20 Jahren mit der endovenösen Lasertherapie zur Behandlung von Krampfadern (Varizen) und hat mehrere Tausend Eingriffe erfolgreich durchgeführt. Durch diese konsequente Spezialisierung ist es möglich, praktisch jede Form von Krampfadern – unabhängig von Durchmesser, Länge oder Schlängelung – sicher und minimal-invasiv mit dem Laser zu verschliessen. Bis heute konnte jede behandlungsbedürftige Varize erfolgreich endovenös therapiert werden.

Was bedeutet Laser in der Venenmedizin?

Der Begriff Laser steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ und beschreibt stark gebündeltes Licht mit exakt definierter Wellenlänge. In der modernen Venenmedizin ist die präzise Wahl dieser Wellenlänge entscheidend, da grosse Stammvenen andere physikalische Eigenschaften besitzen als kleinere Gefässe.

In unserer Praxis kommen hochmoderne Diodenlaser mit 1470 nm und 1940 nm zum Einsatz. Ergänzend stehen Nd:YAG- und IPL-Technologien zur Behandlung kleiner Gefässe zur Verfügung. Jede Wellenlänge ist exakt auf das jeweilige Gefässkaliber abgestimmt und ermöglicht eine sichere, gewebeschonende und dauerhafte Verödung der erkrankten Vene.

Warum Krampfadern behandelt werden müssen

Patientinnen und Patienten kommen meist wegen sichtbarer, geschlängelter Venen an den Beinen. Diese Krampfadern können Schwellungen, Schweregefühl, Spannungszustände, Juckreiz oder nächtliche Beschwerden verursachen. Unbehandelt kann sich eine chronisch venöse Insuffizienz entwickeln, die langfristig zu Hautveränderungen bis hin zum offenen Bein führt.

Wichtig ist: Die sichtbaren Varizen sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Der krankhafte Rückfluss entsteht meist in tieferliegenden Stammvenen wie der grossen Rosenvene (Vena saphena magna) oder der kleinen Rosenvene (Vena saphena parva). Eine dauerhafte Therapie erfordert daher den Verschluss dieser insuffizienten Hauptvenen.

Laser statt Stripping – der entscheidende Unterschied

Die frühere Stripping-Operation, bei der die Vene operativ herausgezogen wurde, gilt heute als deutlich traumatischer Eingriff. Beim Herausziehen reissen zahlreiche Seitenäste ab, es kommt zu Blutungen, ausgeprägten Hämatomen, Gewebeverklebungen und häufig zu einer zwei- bis mehrwöchigen Arbeitsunfähigkeit. Zudem ist eine Voll- oder Teilnarkose erforderlich.

Die endovenöse Lasertherapie ersetzt dieses traumatische Verfahren durch eine schonende, ambulante Methode ohne Skalpell und ohne operatives Herausreissen der Vene.

Ablauf der endovenösen Laserbehandlung (ELVeS™)

Die Behandlung erfolgt ambulant und wird von den Krankenkassen übernommen. Der Patient muss nicht nüchtern zum Eingriff erscheinen.

Zunächst erhält der Patient einen leichten Dämmerschlaf. Währenddessen wird die betroffene Vene unter Ultraschallkontrolle punktiert. Über eine feine Kanüle wird eine Laserfaser in die erkrankte Vene eingeführt.
Anschliessend wird ausschliesslich im Bereich der behandelten Vene eine sogenannte Tumeszenzanästhesie eingebracht. Diese spezielle lokale Betäubung erfüllt zwei wichtige Funktionen:
  • Sie macht das umliegende Gewebe schmerzunempfindlich.
  • Sie komprimiert die Vene von aussen, wodurch sie eng an der Laserfaser anliegt.

Dieser Effekt sorgt für eine besonders effiziente Energieübertragung und minimiert gleichzeitig das Risiko von Blutergüssen. Die Kraft der Muskulatur sowie das normale Gefühl im Bein bleiben vollständig erhalten.

Während die Laserfaser kontrolliert zurückgezogen wird, werden gezielte Energieimpulse abgegeben. Die Hitze führt zur Schrumpfung der Venenwand, das Gefäss verschliesst sich dauerhaft und wird vom Körper in den folgenden Monaten abgebaut. Die eigentliche Laserphase dauert nur wenige Minuten, der gesamte Eingriff etwa 60–90 Minuten.

Mit der Häkchenmethode (Phlebektomie) werden dann die störenden geschlängelten Krampfaderseitenäste narbenfrei entfernt.

Nach dem Eingriff

Nach der Behandlung wird ein fester Verband angelegt, der bis zum nächsten Tag getragen wird. Weitere spezielle Massnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Aufgrund der atraumatischen Vorgehensweise sind in der VENENCLINIC keine Kompressionsstrümpfe notwendig.

Bereits am nächsten Tag ist in der Regel Homeoffice möglich. Am übernächsten Tag kann meist wieder normal am Arbeitsplatz gearbeitet werden. Längere Ausfallzeiten wie nach einer klassischen Operation entfallen.

Sicherheit und Langzeitergebnisse

Moderne Lasergenerationen wie die 1470nm oder die 1940-nm-Technologie sowie radiale Fasern ermöglichen eine besonders gleichmässige Energieverteilung und hohe Verschlussraten. Langzeitstudien über zehn Jahre belegen die Dauerhaftigkeit der Methode. Nebenwirkungen sind selten und meist mild. Leichte Verhärtungen oder ein vorübergehendes Spannungsgefühl können auftreten.

Die endovenöse Lasertherapie gilt heute international als Goldstandard in der Behandlung grosser Krampfadern – minimal-invasiv, gewebeschonend, ambulant und mit schneller Rückkehr in den Alltag.

Die häufigsten Fragen zum Thema Lasertherapie bei Krampfadern

Wie funktioniert die Laserbehandlung von Krampfadern genau?

Unter Ultraschallkontrolle wird eine feine Laserfaser in die erkrankte Stammvene eingeführt. Durch gezielte Laserenergie schrumpft die Venenwand, die Vene verschliesst sich dauerhaft und wird vom Körper abgebaut. Ein operatives Herausziehen ist nicht mehr notwendig.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?

Ja, die medizinisch notwendige Lasertherapie bei Krampfadern wird von den Krankenkassen übernommen.

Muss ich nüchtern zum Eingriff erscheinen?

Nein, Sie müssen nicht nüchtern sein.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei. Durch die Tumeszenzanästhesie wird das Gewebe lokal betäubt. Zusätzlich erhalten Sie einen leichten Dämmerschlaf.

Brauche ich eine Vollnarkose?

Nein. Der Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung mit leichtem Dämmerschlaf.

Muss ich Kompressionsstrümpfe tragen?

In der VENENCLINIC sind aufgrund der speziellen atraumatischen Technik in der Regel keine Kompressionsstrümpfe erforderlich, dürfen bei Bedarf aber selbstverständlich getragen werden. Auf das Ergebnis haben sie keinen wirklichen Einfluss.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Meist ist bereits am nächsten Tag Homeoffice möglich. Am übernächsten Tag kann in der Regel wieder normal gearbeitet werden.

Können auch grosse oder stark geschlängelte Krampfadern behandelt werden?

Ja. Dank langjähriger Erfahrung können auch grosse und komplexe Varizen sicher lasertherapiert werden.

Wie hoch ist das Risiko für Komplikationen?

Schwere Komplikationen sind sehr selten. In einzelnen Fällen kann es vorübergehend zu leichten Verhärtungen, einem Spannungsgefühl entlang der behandelten Vene und Blutergüssen kommen. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst ab. Insgesamt gilt die endovenöse Lasertherapie als sehr sichere und gut verträgliche Behandlungsmethode.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Langzeitstudien über zehn Jahre zeigen eine hohe Verschlussrate und sehr gute Langzeitergebnisse. Neue, an anderen Stellen entstehende Krampfadern können jedoch – unabhängig vom Verfahren – im Laufe des Lebens auftreten.

Sie möchten mehr über eine Behandlung erfahren? Gerne sind wir jederzeit für Sie da!

Wir verstehen, dass eine ästhetische Behandlung wohl überlegt sein will. Gerne nehmen wir uns deshalb die Zeit, um Ihnen im Rahmen einer unverbindlichen Erstkonsultation alle Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Beratungstermin in einer unserer VENENCLINICs.

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